Die Einheitsatmung ist eine Meditation, die uns mit Mutter Erde und Vater Himmel tief verbindet.
Mutter Erde, das lebendige und bewusste Wesen, auch Gaia genannt, kann als unsere Göttliche Mutter verstanden werden. Vater Himmel – die gesamte Schöpfung jenseits der Erde – als unser Göttlicher Vater. Und wir selbst als Kinder dieser Schöpfung.
Drunvalo Melchizedek hat diese als „Unity Breath Meditation“ bekannte Praxis wieder vielen Menschen nahegebracht. In verschiedenen ursprünglichen Gemeinschaften wird sie als Vorbereitung für Zeremonien genutzt, um die Verbindung zur Schöpfungskraft im Inneren und Äußeren zu vertiefen.
Wenn wir uns wieder bewusster mit der Erde, die uns nährt, und mit der Quelle allen Seins verbinden, entsteht ein Gefühl von Einklang, Verbundenheit und innerer Balance. Die Kraft und Ausgeglichenheit, die aus dieser Erfahrung der Einheit erwachsen können, sind oft tief berührend.
Im Mittelpunkt dieses Abends steht die gemeinsame Praxis der Einheitsatmung.
Ergänzend betrachten wir einige Hintergründe und Impulse zu unserer Verbindung mit Mutter Erde und zur Bedeutung des Herzens als Ort von Verbundenheit und Bewusstsein. Verschiedene Überlieferungen weisen darauf hin, dass die Erde weit mehr ist als nur unser Lebensraum. Sie wird als lebendiges Wesen und als Trägerin eines tiefen Wissens verstanden, das manche mit der Akasha-Chronik in Verbindung bringen. Indigene Kulturen leben seit jeher in einer achtsamen Beziehung zur Erde. Gerade in unserer Zeit kann es heilsam sein, diese Verbundenheit wieder bewusster zu pflegen – mit Respekt, Liebe und Dankbarkeit. Denn indem wir uns der Erde zuwenden, vertiefen wir zugleich die Verbindung zu uns selbst.
So kann ein neues Verstehen – oder vielleicht ein Erinnern – entstehen, das uns unterstützt, unsere Beziehung zu Mutter Erde, zum Leben und zu unserem eigenen Herzen bewusster wahrzunehmen.
Über diese Zusammenhänge wollen wir uns an diesem Abend austauschen und gemeinsam in die Erfahrung der Einheitsatmung eintauchen. Neben der Meditation wird es Raum für Stille, Fragen sowie das Teilen von Erfahrungen geben.